|
Hier finden Sie ab sofort Werke von mir, die noch nicht veröffentlicht wurden
Eine rote Karte für die Endrunde
Aus dem Alltag eines Deutschtürken
Jugendroman
Exposé
von Safeta Obhodjas
Frech, aggressiv, lernunwillig, oft kriminell, so sieht man sie, diese Jungs aus der Nachbarschaft mit dem Markenzeichen Migration. So werden sie auch in Berichten, Filmen oder Theaterstücken dargestellt. In meinem Roman habe ich vor, zu versuchen, die Situation eines jungen Deutschen mit türkischen Wurzeln von innen zu erleuchten. Was macht er, was wünscht er sich, wie reagiert er auf den Druck aus seiner Umgebung.
Mert Seyde ist ein ganz normaler Schüler. Kein Moscheegänger, nicht mal fromm, lebt mit seiner allein erziehenden Mutter Suna, die sich innig um ihn kümmert. Die Handlung des Romans beginnt unmittelbar vor der Endrunde des Fußballturniers. Der Junge hat mit dem Kicken zufällig angefangen, und hat sich zum besten Torschützen des Turniers durchgeboxt. Er wünscht sich, sein Team und sich selbst aufs Podest der Sieger zu bringen. Mert ist in eine Bosnierin verliebt und möchte sein angebetetes Mädchen für sich gewinnen. Aber ihr Vater will nichts davon wissen. Er verlangt von dem „Deutschtürken“, seine Tochter Enisa in Ruhe zu lassen. Enisas Vater arbeitet als Krankenpfleger in einem Krankenhaus. Dort muss er jeden Tag viele misshandelte Migrantinnen versorgen. Er möchte seine Tochter beschützen und hofft, sie möglichst schnell in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Diese Ablehnung empfindet der Junge als Beleidigung. Er kämpft um Enisa.
Gleichzeitig entdeckt Merts Onkel Riza, der Bruder seines längst verstorbenen Vaters, die Liebe zu seinem Neffen. Er will den Jungen als seinen „dritten Sohn“ zurück in den Schoss der Familie Seyde holen. Dort wartet schon eine Braut auf ihn. Aus seinem Wunsch heraus, der Beste des Turniers zu werden, bahnt sich ein Alptraum für Mert an. Er ist zu jung und unerfahren und kommt mit den Interessen der ihm nahestehenden Erwachsenen nicht zurecht.
Wurde Ihr Interesse geweckt? Sie möchten mehr lesen? Hier finden Sie einen Auszug (Leseprobe)!
Für mehr Informationen wenden Sie sich bitte an mich unter: s-obhodas@versanet.de
|